Bitte um Kollekten im Mai 2020

Auch unter den gegebenen Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie benötigen unsere Partner in der ganzen Welt unsere Unterstützung. Viele der Projekte leben von unseren Gaben und Zuwendungen. Viele Projekte haben in der Hoffnung auf unsere Spenden geplant und Aktivitäten gewagt. Viele Projekte sind gerade jetzt besonders wichtig, weil alle Länder unserer Welt vom Corona-Virus getroffen wurden und in der aktuellen Not in besonderem Maße auf unsere Hilfe angewiesen sind. Daher bitten wir um Ihre Gabe auf unser Konto:

Ev. Kirchengemeinde Denklingen, Volksbank Oberberg, DE62 3846 2135 0500 0030 14

unter Angabe des Kollektenzweckes

Unsere Bankreihensammlung im Mai ist bestimmt für:

Notfallseelsorge in Oberberg

Blaulicht, Sirenen, Menschen in Uniformen hetzen umher, das Auto ist Schrott. Da war noch jemand drin. Oder das Haus brennt lichterloh – konnten alle gerettet werden. Das sind Momente, das ist die Notfallseelsorge vor Ort. Denn hier brauchen Menschen Beistand. Angehörige, Passanten, Betroffene, die Ungewissheit, Verlust oder schwere Verletzungen zu beklagen haben. Retter, die nach der Arbeit erstmal verkraften müssen, was sie erlebt haben.

Auch für die Notfallseelsorger ein belastender Job, der von wenigen kaum zu schultern ist. Darum haben der Evangelische Kirchenkreis An der Agger und das Katholische Kreisdekanat 2002 gemeinsam die Notfallseelsorge für besondere Krisensituationen ins Leben gerufen – 45 evangelische und katholische Pastoren und Pfarrer, Diakone und Prädikanten sind dafür kreisweit Tag und Nacht in Bereitschaft. Sie hallen übernehmen einige Wochen im Jahr Rufbereitschaft und betreuen die etwa 80 Einsätze pro Jahr.

Und so funktioniert es: Die Alarmierung der Notfallseelsorge erfolgt ausschließlich durch die Rettungsleitstelle oder die Leitstelle der Polizei, bei denen die Nummern der entsprechenden Mobiltelefone hinterlegt sind. Bei einem großen Teil der jährlich rund 80 Einsätze geht es dabei um die Betreuung von Angehörigen nach einem plötzlichen Todesfall, etwa nach einem tödlichen Herzinfarkt, einem Verkehrsunfall oder Suizid. Dazu kommen immer wieder die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten und auch die Seelsorge an Einsatzkräften nach besonders belastenden Erfahrungen.

Zu den wichtigen Erfahrungen bei diesem Dienst gehört die Erkenntnis, dass es in solchen Extremsituationen kein vorher erlernbares „richtiges“ Verhalten gibt, sondern dass es darauf ankommt, in jeder Situation neu ein Gespür dafür zu entwickeln, was das jeweilige Gegenüber in diesem Moment gerade braucht. Denn die Reaktionen der Betroffenen in solch einer Krisensituation sind oft sehr unterschiedlich und können von hemmungslosem Weinen und einem Nicht-Wahrhaben-Wollen über aggressives Verhalten bis hin zu Rückzug und „Versteinerung“ reichen.

Die Ausgangkollekte am Sonntag Jubilate ist bestimmt für:

  

Kirchliche Kinder- und Jugendarbeit

Ca. 120.000 junge Menschen engagieren sich in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinden, Kirchenkreise, Werke und Verbände in der EKiR. Dadurch bietet die Kirche nicht nur Angebote für junge Leute an, sondern wird vielfach auch durch junge Menschen mitgestaltet.

Die Evangelische Jugend im Rheinland (EJiR), vernetzt, fördert und unterstützt die

Arbeit dieser jungen Menschen vor Ort. Mit der Kollekte können besondere Projekte und Maßnahmen durchgeführt werden, die sonst von einzelnen Gemeinden oder Kirchenkreisen nicht getragen werden könnten.

So bekommen z. B. ehrenamtliche Jugendliche Hilfestellungen, ihren Glauben auch in Kinder- und Jugendgruppen oder Jugendkirchen sichtbar werden zu lassen. Die Evangelische Jugend unterstützt besondere Aktionen und Initiativen zur Mitbestimmung und Demokratieförderung junger Menschen. Durch besondere Unterstützung wird versucht, die gleichberechtigte Beteiligung von jungen Leuten mit Behinderungen an den Aktivitäten der Evangelischen Jugend zu ermöglichen.

Oder spenden Sie online unter: www.ekir.de/klingelbeutel