Presbyteriums Wochenende in Kaub

Vom 20. bis 22.04.2018 fand das Klausurwochenende des Presbyteriums in Kaub statt. Wie schon zwei Jahre zuvor wollten wir Zeit miteinander verbringen, um uns Themen in der Gemeindeleitung zu widmen. Und zwar intensiver als es typische Presbyteriums-Sitzungen erlauben.

Berufliche Verpflichtungen ließen uns aus unterschiedlichen Richtungen anreisen. So war es zunächst durchaus anspruchsvoll, den Alltag gedanklich zurückzulassen, gelang aber im Laufe des Freitagsabends immer besser. Drei Aspekte waren uns an diesem Wochenende wichtig: 1. Wir wollten geistlich miteinander arbeiten, feiern in Andacht, Bibelarbeit und Stationengottesdienst, 2. themenbezogen über mögliche Wege der Gemeindeentwicklung und künftigen Finanzierungen diskutieren und 3. zwanglos miteinander Beziehung pflegen.

Wir freuen uns, eine konstruktive, vertrauensvolle und lösungsorientierte Arbeitsebene gefunden zu haben und miteinander Glauben teilen und gemeinsam beten zu können. Ganz besonders eindrücklich war uns der Rückblick auf unser erstes Treffen vor zwei Jahren, an dem wir Träume für die Gemeindeentwicklung formuliert haben. Wie überrascht und dankbar durften wir feststellen, welche Entwicklung die Gemeinde seitdem genommen hat und was Neues werden durfte – sei es noch klein und nicht leicht zu entdecken oder bereits stattlich und öffentlich präsent. Ich nenne an dieser Stelle keine Beispiele, sondern möchte Neugier wecken und einladen: Schaut hin und entdeckt, was im Werden ist.

Wir haben keinen Zweifel: Gott ist am Werk. Das macht uns auch Mut, durchaus kontrovers zu beurteilende Zukunftsszenarien anzuschauen. Etwa wie unsere Gemeinde in mehr als zehn Jahren aussehen könnte, welche Mitarbeitenden uns zur Verfügung stehen und wie Gemeindearbeit zu finanzieren sein mag. Was können und möchten wir allein verantworten und wo helfen uns möglichweise Kooperationen mit anderen Gemeinden? Wo liegen deren Grenzen und Möglichkeiten und wie erhalten wir unsere Gemeindeidentität? Dieser Themenkomplex wird uns künftig immer wieder beschäftigen. Wir möchten ihn nicht unkritisch, aber letztlich offen und gesprächsbereit angehen. Dazu werden wir immer wieder informieren.

So haben wir intensiv diskutiert – aber auch viel gelacht, sind gemeinsam anstrengend gewandert und haben bei Kaiserwetter tolle Aussichten in landschaftlich reizvoller Umgebung genossen. Ja, wir hatten eine gute Zeit!

Achim Müller für das Presbyterium